Institute und Fachbereiche

Department of Cognitive Science

(Fachbereich Kognitionswissenschaften)

In der Kognitionswissenschaft wird untersucht, wie Informationen von Menschen, anderen lebenden Organismen und auch künstlichen kognitiven Systemen erfasst und genutzt werden. Das Department of Cognitive Science an der CEU konzentriert sich auf soziale und biologische Aspekte der menschlichen Kognition: wie das Lernen, Verarbeiten und Teilen von Informationen über und mit anderen stattfindet und wie Rechenmodelle der menschlichen Kognition im Gehirn verarbeitet werden können. Die Studierenden und Lehrenden forschen interdisziplinär in den Bereichen Psychologie, Neurowissenschaften, Philosophie, mathematische Modellierung, Linguistik und Sozialwissenschaften. Die Abteilung konzentriert sich auf vier Forschungsschwerpunkte: die kognitive Entwicklung des Kindes, soziale Kognition, Kognition und Ökonomie sowie die Entstehung und Verwendung interner Repräsentationen auf der Grundlage sensorischer Wahrnehmung. Das Department of Cognitive Science bietet derzeit auch ein Doktoratsprogramm an.

Department of Economics and Business

(Fachbereich Wirtschaft und Betriebswirtschaft)

Der Fachbereich Wirtschaft und Betriebswirtschaft umfasst neben etablierten ökonomischen Grundlagen und Theorien auch neue Forschungsansätze und wird somit laufend an die sich stetig verändernden ökonomischen Gegebenheiten angepasst. Der Fachbereich ist vor allem aufgrund seiner international renommierten Lehrenden, die mehrheitlich AbsolventInnen von amerikanischen und europäischen Spitzenuniversitäten sind, bekannt. Der Fachbereich bietet in seinen Master- (MA, MSc) und Doktoratsstudiengängen (PhD) forschungsgeleitete Betriebswirtschaft-, Wirtschafts-, Finanz- und Managementausbildung an, die in ihrer inhaltlichen Ausrichtung zur Mission und den thematischen Schwerpunktsetzungen der CEU PU passen.

Department of Environmental Sciences and Policy

(Fachbereich Umweltwissenschaften und Umweltpolitik)

Der Fachbereich Umweltwissenschaften und Umweltpolitik ist ein international renommiertes Forschungszentrum für Umweltpolitik und Umweltmanagement und bietet ein umfassendes Curriculum für ambitionierte, intellektuell fortgeschrittene AkademikerInnen. Es wird sowohl allgemeines akademisches als auch spezialisiertes Wissen in einer Vielzahl verwandter Gebiete angeboten. Der Schwerpunkt liegt auf einem interdisziplinären Ansatz zur Lösung von Umweltproblemen, da führende Umweltwissenschaftler*innen aus der ganzen Welt sowohl zum Curriculum als auch zur Feldforschung beitragen. Im Zentrum stehen internationale oder grenzüberschreitende Fragestellungen der nachhaltigen Umweltentwicklung.

Department of Gender Studies

(Fachbereich Gender Studies)

Der Fachbereich Gender Studies richtet sich an Studierende aus einem breiten Spektrum von sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen und konzentriert sich auf integrative und vergleichende Ansätze in der Geschlechterforschung. Dabei werden Master- als auch Doktoratsstudiengängen in Geschlechterforschung angeboten und durch eine Vielzahl von Forschungsaktivitäten und wissenschaftlichen Veranstaltungen ergänzt.

Department of History

(Fachbereich Geschichte)

Der Fachbereich Geschichte bietet ein breites Spektrum an Master- und Doktoratsstudiengängen an, die den allgemein gültigen Kanon durch umfassende empirische Forschung und modernste methodologische und theoretische Forschungsansätze ergänzen. Ziel ist es, zukünftige Wissenschafter*innen und Vertreter*innen öffentlicher Interessen mit einem fundierten historischen Wissen und methodologischen Erfahrungsschatz auszubilden. Die Lehre und Forschung konzentrieren sich auf die Geschichte Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie des östlichen Mittelmeerraums vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart, wobei diese geographischen und zeitlichen Grenzen in einer vergleichenden und interdisziplinären Betrachtungsweise kontrastiert werden.

Department of International Relations

(Fachbereich Internationale Beziehungen)

Der Fachbereich Internationale Beziehungen beinhaltet sowohl grundlegende wissenschaftstheoretische Ansätze im Bereich der internationalen Beziehungen als auch regionale Analysen sowohl im östlichen als auch im westlichen Teil der erweiterten Europäischen Union und der erweiterten europäischen Nachbarschaft. Die Grundlage des Studienplanes ist die Theorie der internationalen Beziehungen, sowohl in ihrer traditionellen als auch in ihrer kritischen Form, und die beiden großen Teildisziplinen der Sicherheitsforschung und der internationalen Volkswirtschaft. Ergänzt wird der Studienplan durch einen unerlässlichen multidisziplinären Forschungsansatz für das Studium der EU und ihrer Rolle als politischer globaler Akteur.

Department of Legal Studies

(Fachbereich Rechtswissenschaft)

Der Fachbereich Rechtswissenschaft bietet juristische Ausbildung auf höchstem Niveau. Die Studiengänge gehören zu den renommiertesten in Europa und ermöglichen es den Studierenden, sich schon zu Studienbeginn in spezifische Rechtsmaterien zu vertiefen wie zum Beispiel EU-Recht, geistiges Eigentumsrecht, internationale Streitschlichtung, internationale Geschäftstransaktionen, Schutz der Grundrechte gegenüber dem Staat sowie internationale und europäische Menschenrechte. So wird allen Studierenden ein solides Fundament an unterschiedlichen grundlegenden Rechtskonzepten vermittelt.

Das Master-Studium des Fachbereichs für vergleichendes Verfassungsrecht ist weltweit das einzige Spezialisierungsstudium in diesem Fachgebiet, das mit einem Master of Law abschließt. Das Master-Studium der Menschenrechte bietet eine Ausbildung im Bereich internationale und europäische Menschenrechtsnormen an. Der Master-Studiengang Internationales Wirtschaftsrecht (IWR) befähigt Studierende, kompetente Akteure in internationalen Geschäftsstrukturen und -transaktionen zu werden und beinhaltet eine kritische Auseinandersetzung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, die während der Zeit des wirtschaftlichen Übergangs in den Ländern Ost- und Südosteuropas entstanden sind.

Department of Medieval Studies

(Fachbereich Mediävistik)

Die Fakultät für Mediävistik bietet multidisziplinäre Lehrveranstaltungen sowohl auf Master- als auch auf Doktorandenebene für Mediävisten mit unterschiedlichem Hintergrund (Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Philologie, Philosophie und Theologie) an. Das Studium konzentriert sich auf die spätantike und mittelalterliche Zivilisation in Europa (ca. 300-1550 n. Chr.) und befasst sich mit verschiedenen Kommunikationsmethoden, den Völkerwanderungen, der Mobilität von Objekten, Texten und Ideen in der größeren mittelalterlichen Ökumene, einschließlich Asien und Nordafrika. Studierende erhalten ein solides wissenschaftliches Fundament in diesen Fachbereichen sowie eine Ausbildung in zeitgemäßer Forschungsmethodik unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer, vergleichender und supranationaler Fragen.

Department of Nationalism Studies

(Fachbereich Nationalismusstudien)

Das Studienprogramm Nationalismus reagiert auf die wachsende Nachfrage nach neuen Kenntnissen und Lehren auf diesem Gebiet. Das Studium motiviert Studierende, sich mit der empirischen und theoretischen Untersuchung von Fragen im Zusammenhang mit Nationalismus, Selbstbestimmung, Problemen der Staaten- und Staatbildung, ethnischen Konflikten, Minderheitenschutz, Sprach- und Bürgerrechten und der Verfassungsgestaltung in ethnisch gespaltenen Gesellschaften zu beschäftigen. Das Studium will eine kritische, nicht konfessionelle und interdisziplinäre Haltung gegenüber den Grundlagen des Nationalismus und seiner Erforschung fördern.

Department of Network and Data Science

(Fachbereich Netzwerk- und Datenwissenschaft)

Der Fachbereich Netzwerk- und Datenwissenschaften an der CEU bietet eine Plattform für die Forschung auf dem Gebiet der Netzwerkwissenschaft mit besonderem Schwerpunkt auf die Anwendung von gesellschaftlichen Problemstellungen. Als aufstrebende Disziplin bietet die Netzwerkwissenschaft eine einzigartige Perspektive zur Lösung komplexer Probleme, die für linear-proportionales Denken undurchdringlich sind. Das Konzept der Netzwerke hat die moderne Gesellschaft erreicht - in unserer alltäglichen Erfahrung nutzen wir routinemäßig soziale Online-Netzwerkdienste, wir hören Berichte über die Funktionsweise terroristischer Netzwerke, und wir spekulieren über die sechs Schritte des Einzelnen zu Prominenten, Präsidenten und Päpsten. Network Science entwickelt sich zu einer wissenschaftlichen Disziplin, die genau diese Art von Verbindungen untersucht. Ihr Ziel ist es, komplexe Phänomene, die sich aus einfachen Prinzipien der Herstellung von Netzwerkverbindungen ergeben, in größerem Maßstab zu erklären und für die Politikgestaltung nutzbar zu machen.

Department of Philosophy

(Fachbereich Philosophie)

Der Fachbereich Philosophie bietet ein umfassendes Studium an, das mit einem Master- bzw. Doktorgrad abschließt. Die Master-Studiengänge sind so konzipiert, dass sie eine breite und tiefgehende Ausbildung in allen wichtigen Bereichen der Philosophie bieten, sowie die Möglichkeit, ein gewähltes Fachgebiet gründlich kennen zu lernen. Auch das Doktoratsstudium bietet wissenschaftliche Lehre und Forschung auf höchstem Niveau um die Studierenden auf eine internationale universitäre Laufbahn vorzubereiten Das schließt die aktive Teilnahme an Konferenzen und Forschungsprojekten sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften mit ein.

Philosophie an der CEU kombiniert auf einzigartige Weise analytische und historische Ansätze der Philosophie. So wird ein aktiver Dialog zwischen der zeitgenössischen Philosophie und ihrer Geschichte ermöglicht. Professor*innen arbeiten eng mit Kolleg*innen aus anderen Fachbereichen der CEU zusammen (z.B. aus Kognitionswissenschaft, Politikwissenschaft und Mediävistik) und bieten interdisziplinäre Module an.

Department of Political Science

(Fachbereich Politikwissenschaft)

Der Fachbereich Politikwissenschaft fokussiert in der Lehre vor allem auf die Vermittlung von analytischen Fähigkeiten, um qualifizierte Studierende auf eine Forschungskarriere vorzubereiten. Grundlagenforschung sowie angewandte Forschung vermittelt durch international renommierte Lehrende bilden einen wesentlichen Teil der Ausbildung. Die Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs liegen vor allem im Bereich der politischen Philosophie, der Demokratieentwicklung, der Verfassungsentwicklung, Wählerstromanalysen und den Menschenrechten. Der Fachbereich richtet sich ganz besonders an internationale Studierende. Das Curriculum des Fachbereichs umfasst auch die vergleichende Politikwissenschaft Zentral- und Osteuropas bis zur ehemaligen Sowjetunion und deckt fast alle Bereiche der politischen Studien ab.

School of Public Policy

(Fakultät für Öffentliche Administration)

Die Fakultät für Öffentliche Administration (SPP) ist eine multidisziplinäre Einrichtung für jene Absolvent*innen, die sich sowohl in der Theorie als auch in der Praxis auf die Untersuchung globaler Fragen in der Politikwissenschaft zu Hause fühlen. Durch herausragende Leistungen in Lehre und Forschung will die SPP eine Einrichtung sein, die nicht nur den Erwerb von wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnissen, sondern auch die Kultivierung einer Haltung beinhaltet, die Unternehmergeist, Innovation, kulturelles Bewusstsein und Engagement für das öffentliche Wohl unterstützt und fördert.

Department of Sociology and Social Anthropology

(Fachbereich Soziologie und Sozialanthropologie)

Die Fakultät für Soziologie und Sozialanthropologie bietet ein integriertes Studium an, das über die disziplinären Grenzen zwischen Soziologie und Anthropologie hinausgeht und neue Forschungsfragen in den Themenfeldern Sozialanalyse, Regionalisierungen, Soziologie und Anthropologie stellt. Der Fachbereich bekennt sich explizit zu einer nicht-eurozentrischen Perspektive. Durch die Analyse des komplexen Globalisierungsprozesses sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikroebene lernen Studierende, das Globale und das Lokale als sich gegenseitig konstituierende Prozesse kennen.

Romani Studies Program

(Das Roma Studienprogramm)

Aufbauend auf dem wichtigsten Anliegen der CEU, des Zugangs zu Hochschulbildung, Forschung und beruflichen Chancen für alle zu ermöglichen, wurde das erfolgreiche Roma Access Program (RAP) an der CEU per 1. August 2017 in das umfassendere Romani Studies Program (RSP) umgewandelt. Das Studienprogramm ist somit eine relativ junge akademische Einheit an der CEU, die auch das Roma Graduate Preparation Program (RGPP) und die Initiative Roma in European Societies (RES) beinhaltet.

Doctoral School of Political Science, Public Policy and International Relations

(Fakultät für DoktorandInnen in Politikwissenschaft, Öffentliche Administration und internationalen Beziehungen)

Die Fakultät ist ein akademischer Zusammenschluss von mehr als 50 Lehrenden und über 90 DoktorandInnen. Das Doktorand*innenprogramm in Politikwissenschaft wurde von der Fakultät für Öffentliche Administration (School of Public Policy) und den Fachbereichen Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen mit dem Ziel eingerichtet, zur intensiven Zusammenarbeit zwischen Fachbereich und Studierenden beizutragen und die Konsolidierung einer gemeinsamen akademischen Gemeinschaft über die drei Fachbereiche hinweg zu fördern.

Center for Eastern Mediterranean Studies

(Zentrum für Studien des östlichen Mittelmeerraumes)

Das Zentrum für Studien des östlichen Mittelmeerraumes (Center for Eastern Mediterranean Studies – CEMS), Erbe des Zentrums für Hellenistische Tradition (2004/5-2009/10), fördert die Erforschung des östlichen Mittelmeerraumes und seines Hinterlandes von der Antike, insbesondere der hellenistischen oikoumenē (323-30 v. Chr.), bis zum Ende des osmanischen Reichs. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der Geschichte des östlichen Mittelmeerraums als einem Schlüsselbereich der Weltgeschichte sui generis zu schaffen und so neues Licht auf die signifikanten Herausforderungen zu werfen, denen sich diese Region zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellen muss.

Center for Religious Studies

(Zentrum für Religionswissenschaften)

Das Zentrum für Religionswissenschaften (Center for Religious Studies, CRS) hat die Aufgabe, sich kritisch mit religionsbezogenen Fragen auseinanderzusetzen, diese in Form von Forschungsprojekten zu initiieren und zu koordinieren und die Ergebnisse dieser Forschung mittels akademischer Veranstaltungen und Publikationen zu verbreiten. Das CRS ist eine Drehscheibe für die Arbeit in den Geisteswissenschaften an der CEU.